Monetarisierung

    • Diskussion

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    • Monetarisierung

      So also vorweg mal eine Entschuldigugn von mir das ich in letzter Zeit einige Threads mit meinen Wutreden beofftopiced habe; aber nun möchte ich hier eine Diskussion mit der Community führen.

      Wie steht ihr zu DLCs? Sind DLCs besser als die alten Add-Ons? Würdet ihr DLCs in eurer Spiel einbauen und warum? Und welche Art von DLC (Day One, etc)
      Wie steht ihr zu Echtgeldshops? Paywall oder Hilfe für den Spieler? Spaltung der Community?
      Wie wollt ihr eure Spiele vermarkten? Wo wollt ihr hin?

      Ich denke, die meisten unserer Spiele hier sind kleine Projekte, sie bleiben meistens gratis und wir bekommen etwas Reputation in unserem Bekanntenkreis. Mit Studio sind nun viele Möglichkeiten wie iOSstore und Google PLay Store hinzugekommen die wir nutzen und nutzen wollen und nutzen sollen. Ja, gratis Spiele werden dort auf mobilen Geräten eher noch gespielt als welche die vorneweg etwas kosten. Aber ich denke nicht das abgesehen von Skandalnudeln Spiele die gratis sind und eien Shop haben lange erfolgreich sind bzw überhaupt werden. Solche für die man zahlt, auf mobilen Geräten zwar auch, aber am Computer nicht. Dafür ist es wohl hoffentlich abgesehen von f2p Multiplayerspielen am Computer noch ein No Go einen Shop anzubieten.

      Was können wir machen? Was haben wir für Möglichkeiten?

      Wir können (hoffentlich) hochwertige Spiele verbreiten wie jetzt auch, also höchstwasl gratis und im kleinen Kreis. Vielleicht schaffen wir es ins Showcase, vielleicth auf Greenlight. Dann können wir uns entscheiden verkaufen wir das Spiel. Oder machen wir eine gute mobile Version die dafür kosten und vice versa. Dazu muss es sich natürlich auch um die richtige art von Spiel handeln. Eine die gut auf beiden Eingabesystemen funktioniert.

      Mir ist aber vorallem am wichtigsten, dass ich dem Spieler das volle Erlebnis, das ich mir für ihn ausgedacht habe biete. Keine beschnittene Story die mit DLCs nachgesandt wird. Keine Inhalte verkaufen die auch ein Patch lösen/reinbringen könnte wenn ich noch Ideen habe. Keine Spaltung meiner Spielergemeinde.

      Ich hoffe, das das gut genug als Startpunkt ist, für eine sehr ernstgemeinte Diskussion. Wir sind hier eine neue Generation an Leuten von denen einige hoffentlich auch ihr Hobby zum Beruf machen können und diese nehmen ihr Philosophie dann auch mit in die Branche. Mal abgesehen davon haben wir "indie" Entwickler und Hobbyisten auch ein extremes Machtpotential.

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      youtube.com/user/SebastianMerkl <<< ich freu mich über einen Besuch ;)
    • Gegen Kostenlose DLC's, Patches usw. habe ich im ersten moment garnichts, das schlimme ist erst, dafür Geld zu verlangen 'hust EA (ist scheiße) 'hust'.
      Wenn man schon Ideen für das Spiel hat, soll man diese sofort einbauen und nicht erst durch einen Code, oder ein DLC freischalten/kaufen.
      Bei Paywalls und f2p fange ich erst garnicht an, den die kann man schon so in die Tonne klopen und anzuünden, dazu kommt das diese "Features" ganz schön an der Motivation des Spielers ziehen.

      Add-Ons und Patches, genau wie regelmäßige Updates finde ich super, und Sachen anzubieten die Geld kosten, also ein Ingame SHop finde ich nicht schlimm, solange es nicht den Spaß am Spiel nimmt, oder andere dadurch "Übermenschlich" in einem Spiel machen, das ist unfair und macht keinen Spaß.

      Natürlich möchte man Geld verdienen, wenn überhaupt, aber dann soll man das anders lösen, vielleicht über einfache einblendung von Werbung. punkt.

      -Gruß Nils ;)
    • Einerseits verstehe ich es ja wenn man Geld für etwas verlangt wofür man sich viel Mühe gegeben hat, andererseits ufert das wirklich schon ziemlich aus wie du sagst.

      Bei Limitierungen vom Spielinhalt, wenn sie schon sein "müssen", lege ich viel Wert darauf, dass:

      1. Die Story nicht beschnitten wird (wie du es schon sagtest). Ich finde einfach die Story soll einen kompletten Rahmen von einem Spiel repräsentieren, wenn da etwas entfernt wird stört es mich dramaturgisch wenn es innerhalb einer geschlossenen Geschichte pasiert. Bei Episodenspielen wie "The Walking Dead" drücke ich da noch ein Auge zu, weil jede Episode für sich steht. Natürlich wird da auch am Spannungsaufbau gearbeitet, damit man auch ja die nächste Episode kauft, aber wenn die Geschichte etwas zu bieten hat, ist mir das unter Umständen mein Geld wert (ich habe besagte Serie selber nicht gespielt, aber darum geht es ja auch nicht).

      2. Überhaupt ein möglichst abgeschlossener Bereich des Spiels in der Gratisversion zur Verfügung steht, auch was das Gameplay betrifft. Bei den alten DOS-Spielen zum Beispiel gab es ja noch das Shareware-Modell, welches ich auch absolut in Ordnung finde, weil man da nicht irgendwelche Einschränkungen hatte innerhalb des Kapitels und es einen guten Überblick über die Spielinhalte bietet, ohne eben den User warten zu lassen, zahlen zu lassen oder sonst irgendwie zu frustrieren. Meine Erfahrung im Games-Biz mag beim absoluten Nullpunkt liegen, aber was da in Marketing und Geldgier-Befriedigungsmaßnahmen investiert wird, sollte man besser ins Spiel selbst investieren, dann ist der Kunde auch eher bereit dafür zu zahlen ... glaube ich mal ... ich habe noch Hoffnung ... lol.

      Es ist sicherlich schwer heutzutage mit Indiespielen den Lebensunterhalt zu finanzieren (vermutlich sogar sehr schwer), deshalb ist die Verlockung Suchtmechaniken, psychologische Strategien, neue Features für Geld, etc. anzubieten wohl auch so groß geworden. Jetzt wo sich der Casualmarkt großteils von den Konsolen auf Mobile-Spiele verlegt hat, macht es das Ganze nicht einfacher, und man droht in der Masse unterzugehen. Für mich stellt sich da noch die Frage inwieweit Marketing da etwas bringt bzw. ob man wirklich Null Chancen hat wenn man auf dem Gebiet Nüsse Ahnung hat und ob so Angebote wie Greenlight helfen oder selbst schon total überladen sind ...

      edit/ Einfache Werbeeinblendungen sind natürlich eine Möglichkeit. Ich persönlich finde aber, dass unsere Welt ohnehin schon zu werbeverseucht ist, dass man das nicht auch noch unterstützen sollte. Manchmal hat man da aber wohl wenig Spielraum, besonders im Mobile-Bereich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von RLP ()


    • Natürlich möchte man Geld verdienen, wenn überhaupt, aber dann soll man das anders lösen, vielleicht über einfache einblendung von Werbung. punkt.



      Ich bin der gleiche Meinung. Ein Spiel zu verkaufen (z.B im Play Store) macht keinen schönen Eindruck und würde sich nicht beliebt darin machen wegen dem "Kaufsystem". Kostenlos zählt immer zu den besten, da es ja anschließend Kostenlos heruntergeladen und gespielt/getestet werden darf!

      Werbung einbauen ist vielleicht einwenig schwerer um besser Geld zu verdienen(?) Jedenfalls benutzt der User die App gratis und die Werbungen stören zwar manschmal, ist jedoch immer ein Schritt voraus, da alle User die App herunterladen kann, als zu überlegen ob es sinnvoll währe die App zu Kaufen.

      Jedenfalls meiner Meinung nach und später würde ich auch diesen Weg nehmen, um wirklich Geld noch zu verdienen.

      Mfg,
      DefZombie
    • Schön das es nich nur mir so geht, den das ganze anfault...

      Ich bin langjähriger WoW spieler. Und das gerne... zwar in den letzten Monaten ziemlich wenig (MoP wird langsam langweilig Addon muss her!), aber spielte es wirklich seit 7 Jahre gerne. Seit 7 Jahren zahle ich jeden Monat 13 Euro an Blizzard. Und das... Gerne.

      Ich habe zwischenzeitlich auch andere MMO´s probiert... SWTOR, RIFT etc um die 2 Größten zu nennen. Tolle Spiele... Aber was zb in SWTOR abgeht auch eine Frechheit... man kann kaum richtig spielen ohne Geld zu zahlen. Rift macht es viel besser zb.

      In WoW zahle ich 13 Euro im monat (Ein halber Kinobesuch heutzutage) und kann es dan ganzen Monat spielen und alle Inhalte genießen. in SWTOR habe ich in 2-3 monaten sehr viel mehr geld ausgegeben nur um es "richtig" spielen zu können.

      Das ganze Free2Play gedöhns ist in 90% aller Fälle pure abzocke (meiner meinung nach). Bekannte beispiele: EA´s Dungeon Keeper... War damals am PC ein tolles Spiel. Die neuste Handyversion nur eins: Dreiste Abzocke!
      Call of Duty / Battlefield: Alle Furz kommt da was neues raus wo man zahlen "muss" um up to date zu bleiben.

      Gerade bei vielen Handyspielen muss man für jeden furz geld zahlen... Was soll dann der Mist...

      Mir persönlich stoßen hier auch ein paar Mitglieder Sauer auf, die nichts vor zu zeigen haben, aber erstmal fragen wie man den leuten das Geld aus den Taschen ziehen kann...
    • Auch ich finde es nicht gut, wenn Firmen (nicht nur EA) ihre Kunden total über den Tisch ziehen.
      Ein DLC welches mir 4 neue Multiplayer Karten bietet, ist nun mal keine 15 Euro wert...
      Ich denke mir dann allerdings immer, dass die Spieler von diesen Spielen, die ihr Geld dann auch noch wirklich für so eine Grütze rausschmeißen, selber schuld sind.
      Man muss sich einen solchen Titel nicht kaufen. Es ist im Vorhinein klar, dass das Spiel einem ein solches Angebot bietet und keiner braucht im Nachhinein kommen und sagen: "Ja bohr das is ja fol unfair weil die andern viel bessere Waffen habn!1!!!1!"
      Kauft euch so einen Dreck nicht und ihr müsst euch auch nicht darüber aufregen.
      So viel zum Thema DLC.

      Was ich allerdings völlig in Ordnung finde und auch wirklich sehr gerne sehe sind Add-ons.
      Ich liebe es einfach wenn ich ein super tolles Spiel habe, mir für dieses ein Add-on kaufe und plötzlich haufenweise neuen Content habe.
      Dieser ist in den meisten Fällen super durchdacht und ich bin immer bereit 20-30 Euro zu zahlen, wenn ich wirklich viele Stunden neuen Spielspaß geboten bekomme!

      -Sorm
      LERNE DIE GESAMTE GAME MAKER LANGUAGE IN MEINEM VIDEO-KURS:

    • Jo also mit DLC hatte ich noch nicht viel zu tun, kommen die zeitgleich mit dem Hauptgame raus oder werden die später nachgereicht? Ist das nicht so was wie ein Addon nur halt per download?

      Es gibt halt verschiedene Finanzierungsmodelle, keine davon ist verwerflich. Es ist der freie Wille das Spiel zu spielen und zu entscheiden wie und wie viel Geld gebe ich wann aus. Dadurch wird doch keine Community geteilt. Je nach Genre und Device passt das eine Finanzierungsmodell besser als das andere. Und nur weil es die Großen machen ist es nicht falsch oder ein absolutes No-Go. Im Gegenteil, die haben dafür Milliarden in die Marktforschung ausgegeben - schaut es euch für null Euro ab. Wenn man damit Geld verdienen möchte, sonst tut der Spielergemeinschaft einen Gefallen und schleudert es for Free ins Netz.

      DLC, IAP hin oder her...
      Ich bin kein Fan der USA aber der Unterschied zu Deutschland ist: wenn man hier in DE viel Geld verdient oder hat, muss man es jemand weggenommen haben und das meist zu unrecht oder man hat es einfach nicht verdient, es ist verwerflich. In den USA gewinnt man ansehen und Respekt. Das ist so ein Ding was mir immer wieder aufgefallen ist. Hier verdient man klang heimlich, in den USA sagt und zeigt man es. Versteht mich nicht falsch, das heißt nicht das man rumprotzen soll - man sollte sich aber nicht schlecht fühlen weil man Geld verdient, ob nun mit Werbung, DLC oder IAP. Keiner wird gezwungen den DLC oder sonst was zu kaufen. Wer es nicht mag soll es lassen und den anderen Spielern den Spaß nicht verderben.

      Wenn ihr eine geile Idee habt und es gut Umsetzen könnt finanziert euer Spiel mit dem passenden Modell. Ich bin der Meinung das alles in irgendeiner Weise seine Berechtigung hat. Es ist halt momentan ein Boom mit F2P - der legt sich bestimmt wieder und es geht zum Alten zurück oder jemand denkt sich wieder was Neues aus. Genau so wird dieses IndieGame gehyppe aufhören, LEIDER! Die Industrie wird sich das nicht mehr lange anschauen und wird da mitmischen, so das es immer schwerer für die wahren Indiegames wird nur irgendeinen Spieler damit zu erreichen. Das ist viel schlimmer, wie für ein DLC, Paywalls oder Timewalls (so nennt man das also?) Geld zu verlangen. Der Eine ist bereit dafür zu Zahlen der Andere nicht, man kann es nicht allen Recht machen - ist einfach so. Gerade im Mobile-Bereicht ist man es gewohnt das Spiel erstmal for Free spielen zu können, das entspricht einer modernen Demoversion. Hinten hängt dann aber der fette Rattenschwanz. Die Leute wissen das aber mittlerweile und trotzdem sind sie die Umsatzstärksten Games... ?(

      Wenn ich bei Steam "Kostenlos spielbar" oder im App-Store "Gratis" lese ist mir doch völlig klar was von mir erwartet wird und was mich erwartet. Wenn ich es dann spiele und mich drüber aufrege, dann habe ich was nicht begriffen.

      So lange hinter dem Ganzen kein Betrug, Täuschung oder sonst was fieses hinter steckt finde ich es legitim. Meine Meinung...

      Wer verlangt für einen Patch Geld? Das habe ich ja noch nie gesehen. Sobald man eine Community um sein Spiel hat (dann erstmal fetten Respekt) und nur IRGENDWAS am Game verändert, hast du schon zwei oder mehr Lager. Die eine Seite: "Wie kann man nur die Punkte grün einfärben? Boah so ein Müll!" Die andere Seite; "WIE GEIL?! Jetzt sind die Dinger grün! Muss ich bei Facebook posten!!!" Das passiert nicht durch DLCs oder Paywalls, das passiert schon wenn das Hauptmenü verändert wird. Also fast unvermeidbar wenn gepatcht wird oder? Ich glaube wenn man sich auf kommerzielle Ebene bewegt, verliert man oder verschenkt man einiges wenn man gegen den Strom schwimmt oder gegen aktuelle Trends. Philosophie hin oder her. Nicht die Entwickler bestimmen zwingend alleine die Trends, das sind die Verbraucher. Was wird angenommen und ist gefragt und was nicht. Manche Ideen kamen zu früh und sind deshalb gefoppt - ein Jahr später hätte es vielleicht geklappt. :pinch:
    • Also für Patches wird ja gottseidank noch kein Geld verlangt (aber wer weiss ^^), nur viele DLCs erinnern mehr an Patches als an 10 Euro werten Content.
      "Hey uns sind spontan noch 4, neue Karten eingefallen und eure alte Lieblingskarte ist zufälligerweise auch wieder dabei! Bitte 10 Euro :)"
      Paradebeispiele sind also Battlefield und Die Sims. Bei denen zieht es seit Jahren für minimalen Zusatzcontent der auch gleich im Hauptspiel hätte sein können Geld zu verlangen und extra zu verkaufen.

      Mit dem Echtgeldshop ist es so eine Sache. Ich würde zum Beispiel Erfahrungsboosts und "Kostüme" zum Kauf anbieten, aber keine Waffen, Waffenslots oder Respawntickets. Wenn es jetzt wie bei dir Adrian, Tokens gibt mit denen man einkaufen kann und diese nicht besonders rar sind ist das ja eine gute Sache, aber dann hat man ja erst recht keinen Grund überhaupt etwas zu zahlen. Dann muss man die Token wieder rar machen und es wird frustrierend und zur Arbeit sie zu sammeln.
      Wenn man jetzt eine super-mega-death-kombo hinbekommt für die man sehr geskillt sein muss, quasi Street Fighter Pro Niveau zB, dann könnte man dadurch Token bekommen oder etwas freischalten.

      Leage of Legends macht für mich ein faires und sehr gut umgesetztes Bezahlmodell. Das Spiel ist so gut und so gut supported, dass ich mir gesagt habe; das ist mir 20-30 Euro wert und die will ich den Entwicklern zukommen lassen, also investiere ich dort in den Shop.
      Warframe ist ein auch ein super Spiel. Das Bezahlmodell allerdings eher meh. Ich würde Warframe im Handel für 50 Euro kaufen. Für diese 50 Euro für das volle Spiel bekomme ich aber nur einen Bruchteil des Spiels. Einen Warframe und ein wenig Platinum plus ein bis drei Items. Und das sie Angebote (next best value offers) haben mit bis zu 190 euro macht sie nciht sympathisch und das will ich nicht unterstützen.
      Smite schaltet dir für ich glaube 25 Euro alle Götter die es gibt und alle zukünftigen frei. Dort hat man also wirklich das Gefühl man kauft sich ein Spiel, so wie man sich ein normales (Singleplayer) Spiel im laden kauft.

      Bei RLPs Galactic Roads würde ich für das Spiel zahlen oder für das Recht die im Karteneditor erstellten Strecken online stellen zu können, aber nicht für Waffen oder Geschwindigkeitsbooster, etc.

      Und es gibt einige Spiele hier die von der Produktionswualität her so gut sind, dass sie 2-30 Euro wert sind. Und diese Spiele auch ganz herkömmlich vermarkten können ohne dasman da auf iwelche ganz neuen Indiemarketingstrategien kommen muss. Gute Spiele heben sich einfach ab und für gute Spiele sind Spieler bereit zu zahlen. Für das xte Flappybird, My little Kuhweide, Schulschänzer-SAGA, etc will aber keiner mehr zurecht zahlen und es mal gratis sehen, weil die Qualität nicht von vornherein sichtbar und gegeben ist.

      Die rechtliche Lage mit dem verkaufen unterschätzen sowieso sehr viele. Jedes Monat flammt das hier im Forum einmal auf.

      Wenn ich einmal Schroedinger´s Bunny 2 mache oder besser noch, eine umfangreichere bessere Deluxe Version. Würde ich für diese(~2 Euro) oder eine boxed Version(~10Euro) Geld verlangen aber Schroedinger´s Bunny 1 weiterhin gratis zum Download anbieten. Die rechtliche Lage was das angeht ist aber wie schon oft hier diskutiert kompliziert.
      Mich würde es aber auch schon glücklich machen, wenn ich weiterhin für Medien Projekt arbeiten bezahlt werden würde und nebenbei genug Zeit habe meine Spiele zu programmieren und gratis rauszuschmeissen auch wenn sie dadurch vielleicht billig wirken.

      Das ist ja das nächste; für viele wirkt gratis wie nichts-wert. Vielleicht durch AsiaMMOs, vllt durch den übersättigten Indiemarkt. Wert hängt halt davon ab ob es dem Spieler wert ist. Die großen Publisher können sich DLCs und Vorbestellerboxen nur erlauben weil den Spielern es wert ist. Und warum ist es den Spielern wert? Abgesehen von der Dummheit davon über die man Diskutieren kann, ist es den Spielern deswegen wert blind mehr in ein Spiel zu stecken und gleich den Season Pass für alle DLCs zu kaufen bevor das spiel noch draussen ist, weil sie die Publisher kennen und die vorigen Titel schon gespielt haben.

      Wenn hier im Forum, auf GMC, auf Steam oder auf Desura, jemand unbekanntes mit einem Spiel auftaucht; Day One DLC, Season Pass und Vorbesteller Edition, dann würde den wohl keiner Ernst nehmen und wohl nur dann Geld bekommen wenn das Spiel/Projekt ein Fez oder ein Goatsimulator oder etwas in der Liga ist. Der Einstieg Geld zu zahlen ist da besonders hoch. Auf mobilen Geräten ist diese Hemmschwelle wasl viel geringer doch in den Shop zu investieren.

      Jo also mit DLC hatte ich noch nicht viel zu tun, kommen die zeitgleich mit dem Hauptgame raus oder werden die später nachgereicht? Ist das nicht so was wie ein Addon nur halt per download?


      Addons werden nachgereicht und bringen meistens, eine abgeschlossene Extrakampagne oder neue Fraktion oder neue Spielmodi mit. Außerdem haben sich die Firmen wohl früher auch lang Zeit gelassen für diese. Für 20 Euro gibts dann nochmal ein halbes Spiel obendrauf sozusagen.
      DLCs sind entweder von vornherein eingebaut oder gepant und erweitern das Spiel in 90% der Fälle um nur sehr wenig. Sind aber auch billiger.
      Traurigerweise wird aber schon vorher mit eingeplant das es sie geben wird und fühlen sich oft an wie ein Stück das vom Hauptspiel abgeschnitten wird und dann zusätzlich verkauft wird. So Dinge wie Burial at Sea sind aber wieder absolute ausnahmen und sollte besser Add Ons heißen. Spiele wie ANNO und Total War hatten zwar auch schon immer Add Ons mit eingeplant, fühlten sich aber nie unkomplettiert an und haben das Spiel gut durchdacht bereichert. Ohne das es sich wie zurückgehaltene Information anfühlte.

      Und eines hab ich noch ^^
      Werbung ist wohl ein gutes Mittel zur Finanzierung aber die kann auch richtig schaden wenn sie nicht gut kuratiert und vorallem platziert ist. Nicht nervt mehr als Werbun die vom Spiel ablenkt oder immer wieder das Spiel verdeckt und einem mit iwelchen zwielichten Angeboten kommt. Das wirft bloss ein schlechtes Licht auf den Entwickler. Für werbefreiheit zu zahlen finde ich hingegen eine sehr gute Option!

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    • Aku_Ryou schrieb:

      Wie wollt ihr eure Spiele vermarkten? Wo wollt ihr hin?

      Eine gute und wichtige frage ja :)

      Wie wollt ihr eure Spiele vermarkten?
      Ich denke ein Hobbyspiel sollte in erster linie Kostenlos bleiben ;)
      Und wen doch etwas Geld herreingeholt werden muss, da es sehr Kostenintensiv ist dann garantiert nicht über Werbung.

      Ich habe bei meinem Spiel vor, falls es mal fertig werden sollte das man sich falls man das Projekt unterstützen will das recht auf ein Housing-Grundstück für einmalige 10,- erwerben kann.
      Das ganze hat dann aber keinen Einfluss auf das Kampfsystem oder der gleichen. ;) So zumindest meine Planung :)

      Wo wollt ihr hin?
      Erst mal auf Windows, dann auf Android gefolgt von iOS und MacOSX und vielleicht wenn HTML5 etwas weiter ist auch in den Browser.
    • So wie ich das verstehe, ärgern sich hier einige über diese kalkulierte „Abzocke“. Wenn ich mal das Beispiel mit der „Mieblingsmap“, die man dann wenige Wochen nach dem man 69 Euro bezahlt hat für 10 Euro nachkaufen kann. Okay das ist auf der einen Seite verständlich, was aber wenn die Leute danach gerufen haben und die Entwickler die Map schnell portiert haben?

      Ich hatte damals gerne Call of Duty online auf der PS3 gespielt. Die haben ja ihre Titel alle 6 Monate raus gehauen. Modern Warefare dann wieder 2. Weltkrieg dann wieder Modern Warefare usw, mal abgesehen von der 6-8 Stunden Einzelspielerkampagne, musste ich 69 Euro bezahlen und das für 5 – 7 Maps. Die haben auch DLCs it Maps raus gehauen. Ehrlich gesagt wären mir diese ausschließlich viel lieber gewesen, wie jedes mal 69Euro zu bezahlen um mit den Kumpel weiter zocken zu können. Die Enginge war offensichtlich immer die Gleiche. Das habe ich genau drei mal gemacht dann habe ich gesagt „Die Scheiße könnt ihr alleine machen!“. Auf was ich hin aus will, es gibt auch die andere Seite – die Entwickler hauen einfach ne 2 hinter und schreiben wieder 69 Euro rauf – fertig ist Bummelboom 2 mit 5 anderen Karten und ein paar Veränderungen – YEAH! Dann lieber die 10 oder 15 Euro für die Karten und die Veränderungen patchen. Aber Blizzard hat das Geldverdienen so oder so verstanden.

      Es wird wahrscheinlich auch die Szenearien geben wo es von Anfang an geplant ist.

      Jetzt haben sich ja noch nicht so viele Leute gemeldet, aber wenn man mal so schaut „F2P in die Tonne“ und wenn ich in meinen Bekanntenkreis frage „Haste dafür schon mal Geld ausgegeben?“ sagen alle nein bis auf einer. Wenn wir alle nicht dafür bezahlen, wer macht das dann? Oder es gibt keiner zu? Ich geben zu ich habe damals für 89 Cent einen Kauf getätigt um zu sehen was da eigentlich passiert.

      @Aku_Ryou Die Balance zu finden wie viel Token man findet ist schwer und da muss ich noch die iPads der Freunde bespielen, die sollen mir sagen wann es schwerer wurde oder wo sie angefangen haben zu farmen und es auch wollten oder nicht. Das man sich ständig vor jeder Runde stärken kann und immer Leben kaufen kann, oder sofort die Dauerupgrades hat – so soll es nicht sein. Dann wäre es ja überflüssig. Aber zu schwer sollte es nicht sein. Es soll Spaß machen die Dinger zu sammeln.
    • AdrianB schrieb:

      Jetzt haben sich ja noch nicht so viele Leute gemeldet, aber wenn man mal so schaut „F2P in die Tonne“ und wenn ich in meinen Bekanntenkreis frage „Haste dafür schon mal Geld ausgegeben?“ sagen alle nein bis auf einer. Wenn wir alle nicht dafür bezahlen, wer macht das dann? Oder es gibt keiner zu? Ich geben zu ich habe damals für 89 Cent einen Kauf getätigt um zu sehen was da eigentlich passiert.

      Ja ich schätze mal als Erwachsener kann man das meistens gut abwägen, für was man sein Erspartes hinlegt, bei Kindern ist das aber nicht so einfach. Da müssten dann die Eltern auch ein Auge darauf haben, dass so etwas nicht eskaliert. Ist also auf jeden Fall auch Sache der Erziehung oder der Vernunft. Trotzdem finde ich es unangemessen, wenn man immer wieder nach neuen Methoden sucht das Portemonnaie des Spielers zu erleichtern. Ich glaube schon, dass das nicht überall passiert, und dass man bis zu einem gewissen Grad dann als Indie-Entwickler auf den Zug aufspringt oder aufspringen muss - aber es ist irgendwie die Entwicklung an sich die mir Sorgen bereitet, und ich möchte das dann nicht unterstützen.

      Balls of Steel schrieb:

      Ich habe bei meinem Spiel vor, falls es mal fertig werden sollte das man sich falls man das Projekt unterstützen will das recht auf ein Housing-Grundstück für einmalige 10,- erwerben kann.
      Das ganze hat dann aber keinen Einfluss auf das Kampfsystem oder der gleichen. ;) So zumindest meine Planung :)

      Finde ich gut, ist eine einmalige Zahlung (wenn auch etwas hoch, aber vielleicht ist es mir das Spiel wert) und man weiß in etwa was man dafür bekommt. Wenn ich IAP einbauen würde würde ich es wohl auch so ähnlich machen. Aber wie hier ja schon teilweise erwähnt: Wenn man sich durch Geld einen ernsthaften Vorteil verschaffen kann, dann wird mir eigentlich vertickert: "Je mehr zahlen, desto besser. Zahle um zu gewinnen, überhaupt um erfolgreich im Leben zu sein, Geld ist das Allerheilmittel, etc." Klar ist irgendwie alles geldgesteuert, aber man muss es nicht übertreiben, denn ich finde, dass es das Spiel selbst schaffen sollte durchs Gameplay in irgendeiner Form zu belohnen. Wenn man dann z.B. die Möglichkeit hat für einen neuen Skin etwas im Shop zu zahlen (da es ja wirklich rein kosmetisch ist) hat man dabei gleich die Möglichkeit die/den Entwickler zu unterstützen und wenn ich das Spiel gerne spiele, dann bin ich auch eher dazu geneigt.
    • RLP schrieb:

      Finde ich gut, ist eine einmalige Zahlung (wenn auch etwas hoch, aber vielleicht ist es mir das Spiel wert)

      Es ist nur eine Idee^^ Das Housing soll ja auch nicht der essenzielle Kern des Spiels sein, nur so ein kleines Gimik welches keinen wirklichen Einfluss auf die Spielmechanik hat. :)
      Eine andere Idee von mir ist auch ein Spenden Button und als Dank für eine Spende, egal wie klein oder großzügig sie ausfällt wäre dann eben die Erlaubniss ein Haus bauen zu dürfen.
      Aber das hat eh allerunterste Priorität, hat halt nur gerade in dieses Thema gepasst.

      Aber was nie ein Thema für mich sein wird ist Werbung anderer egal in welcher Form. Warum? ich finde Werbung wertet ein Spiel herab und zieht es in den Dreck. Wenn man Niveau haben will ist Werbung ein NoGo meiner Meinung nach ;)
    • Was ich auch völlig in Ordnung finde sind premium Accounts in MMORPGs.
      Was ich damit meine ist einfach: Man zahlt Monatlich einen bestimmten Betrag, um eine Premium-Mitgliedschaft zu haben.
      Diese bietet einem dann mehrere Maps, höhere Levelgrenze, etc...
      Damals (vor 3 Jahren) habe ich gerne für das Online-Legospiel Roblox gezahlt, da ich mit dem Premium Account auch selber Maps bauen konnte und viel anderen coolen Content hatte, den andere normale Spieler nicht hatten.

      @Balls of Steel:
      Das mit dem housing-system für 10 Euro finde ich auch völlig akzeptabel, wenn man das Haus auch für immer behält.

      -Sorm
      LERNE DIE GESAMTE GAME MAKER LANGUAGE IN MEINEM VIDEO-KURS:

    • Also diese "Day One" DLCs finde ich richtig Sch*****. Die sind völlig unnütz.

      Aber grundsätzlich habe ich nichts gegen kostenlose DLCs.
      Ich stehe aber mehr auf die klassische Variante der Add-Ons. Die dürfen auch gerne was kosten, wenn es sich um eine saftige Erweiterung handelt.

      Lg
      Michael